Nach fünf Monaten Wachstum verzeichnen Deutschlands Exporte im Juli erstmals wieder einen Rückgang. Auf dem US-Markt waren deutsche Waren jedoch weiterhin stark gefragt.
Nach fünf Monaten Wachstum mussten Deutschlands Exporteure im Juli erstmals wieder Einbußen hinnehmen. Die ausgeführten Waren hatten nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes einen Wert von 138,2 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Juni entspricht das kalender- und saisonbereinigt einem Rückgang von 0,8 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat blieb jedoch ein deutliches Plus von 6,1 Prozent.
Besonders stark entwickelten sich die deutschen Ausfuhren in die USA. Waren im Wert von 14,4 Milliarden Euro bedeuteten einen Zuwachs von 19,1 Prozent gegenüber dem Juni und sogar von 28,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Rückläufig waren hingegen die Exporte nach Großbritannien, China und in die Europäische Union.
Auch die Importe nach Deutschland gingen zurück. Gegenüber dem Juni ergab sich ein Minus von 5,7 Prozent. Die eingeführten Waren hatten einen Wert von 116,9 Milliarden Euro. Der Außenhandelsüberschuss stieg dadurch deutlich auf 21,3 Milliarden Euro – den höchsten Stand seit August 2024.
Mitteilung Destatis Außenhandel 7/2026